In Bezug auf die KÄT-Eröffnung habe ich folgendes festgestellt: Die Annaberger KÄT könnte einen viel höheren Stellenwert erhalten, wenn z.B. ein sächsischer Minister wie Matthias Steffen Flath, der zudem aus dieser Region stammt, gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin die Festwoche eröffnen würde. In anderen Bundesländern wird es bei großen Volksfesten so gehandhabt, so dass dort sogar die Bild-Zeitung große Berichte veröffentlicht(e).
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Auf Grund der schlechten Werbewirksamkeit haben vor allem die größeren Schaustellerbetriebe, welche aus Hamburg, Köln oder München kommen, Schwierigkeiten, Gäste zu bekommen. Für diese wird es daher unrentabel, ihre Fuhrgeschäfte auf der Annaberger KÄT auch in Zukunft aufzubauen. So kann es sein, dass die großen Attraktionen hier irgendwann garnicht mehr zu sehen sind.
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Nach meiner Ansicht (und vielleicht auch den einen oder anderen Schausteller) muss sich in Sachen Werbung vieles ändern. Das beginnt bereits mit der Webseite der Stadt in Bezug auf die KÄT. In Sachen Weihnachtsmarkt funktioniert die Vermarktung ja auch (sogar bundesweit), warum nicht also auch für die KÄT?
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Sollte ich jemanden mit diesem Artikel nachdenklich gemacht oder gar wachgerüttelt haben, so ist dies meine Absicht. Es grüßt der KÄT-Besucher Thomas Jacobi.
KÄT-Werbung?
Mai 29th, 2008
Thomas Jacobi
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Also mich haben Sie mit dem Artikel bestimmt nich nachdenklich gemacht oder aufgerüttelt. Dass Ostdeutschland generell ein Problem mit Marketing hat, ist klar. Ein Artikel in der BILD-Zeitung wäre generell bestimmt keine gute Idee, denn die wird nur von der Unterschicht gelesen und die kommt sowieso zur Kät, um ihr HartzIV zu verplembern. Es wäre doch viel besser, eine Tageszeitung wie Die WELT oder Die Süddeutsche anzusprechen, um z.B. Besucher aus dem Nachbarland Bayern anzulocken.
Und einen Minister einzuladen, von dem man den Namen schlecht recherchiert, wird wohl auch sehr schwer werden. Mir ist als Minister in Sachsen kein Matthias F., sondern nur ein Steffen Flath bekannt, der Sachsens Kultusminister ist.
Trotz meiner Kritik möchte ich Ihnen ein Lob aussprechen, solch einen Blog zu führen. Ich gehe mal davon aus, dass Sie das kostenlos machen. Mit freundl. Grüßen, Ihr Kritiker
Hallo Kritiker,
leider schreiben Sie anonym, was ja auch legitim ist.
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Sie haben recht: unser Kultusminister heißt Steffen Flath (war ein Fehler meinerseits, der aber nichts mit falscher Recherche zu tun hat). Danke für den Hinweis.
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Ob nun tatsächlich nach Ihrer Aussage nur die Unterschicht ihr Hartz-IV verplempert – naja, ganz so sehe ich das nicht. In der Regel haben die kein Geld für die KÄT.
Ich gebe Ihnen auch recht, dass es für die KÄT natürlich besser wäre, wenn Besucher kämen, welche das nötige (Klein)geld mitbringen, um dieses Volksfest am Leben zu halten.
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Dass man Tageszeitungen wie “Die Welt” oder “Die Süddeutsche” ansprechen könnte, um Werbung für die KÄT zu machen und somit Besucher aus anderen Bundesländern anzulocken, ist ebenfalls eine nicht von der Hand zu weisende gute Idee. Ob sie aber jemals umgesetzt wird?
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Ich wollte ja mit meinem Artikel lediglich einen Denkanstoß geben. Auch wenn Sie schreiben, mein Beitrag hätte Sie nicht nachdenklich gemacht oder wachgerüttet, so haben Sie sich nun doch Ihre Gedanken gemacht. Ansonsten hätten Sie ja nichts in diesen Blog geschrieben.
Im Übrigen gehen Sie auch richtig davon aus, dass wir dies kostenlos machen.
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Stop, doch nicht ganz. Die Firma annaberger-internet zahlt ja die Domaingebühren.
Doch noch eine kleine Anmerkung von mir: Die KÄT sollte für ALLE ein Volksfest sein, auch für Hartz-IV-Empänger.
Ich habe heute zum Tag der Menschen mit Behinderungen auf der KÄT soviel Freude gesehen. Eine Mitarbeiterin einer Sonderschule aus Schwarzenberg sagte uns, die Kinder fahren schon die 10. Runde mit dem Baby-Flug. Deren Eltern könnten das nicht bezahlen. Bloß gut, dass es solche Tage gibt. Manche der Kinder bekämen nicht einmal das Geld für die Schulspeisung zusammen, geschweige dann für einen KÄT-Besuch. Mich hat das sehr berührt. Ich nehme an, diese Kinder konmmen aus Hartz-IV-Familien.
Vieleicht trägt unser Blog dazu bei, die KÄT ein Stück weiter bekannt zu machen, wohlwissend, dass wir da nur eine Schraube im Getriebe des Marketings sind. Mehr wollten wir auch nicht. Halt doch: Soll unser Blog dazu beitragen die Oberschicht zu erreichen, dann braucht die ausgemachte Unterschicht ihr Geld nicht allein auf der KÄT zu verplempern.
Da kann dir nur beipflichten, René. Wenn die Bilder, welche du gemacht hast, online sind, kann man die Freude auch sehen.
)
Netter Blog hier, da kann man aus der Ferne mal mit erleben, was auf der Kaet so los ist. Werbeprobleme haben die schon immer, da werden manche Kloeppeltage besser vermarktet als die Kaet… Ich kann mich noch an 1999 erinnern, wo der Euro Star, das erste mal da war, da wurde ueber Raio PSR ordentlich Werbung gemacht und auch selbst bezahlt und es hat sich ja auch gelohnt, in dem Jahr gabs ja einen Besucherrekord. Und jetzt kommt kein grosser Schausteller mehr, der sich sowas leisten koennte. (Bzw. PSR vermerktet lieber den eigenen Vergnuegunspark)
Auch ein grosses Prolem wird wohl sein, dass bei den Besuchern das noetige Kaetgeld fehlt.
Achja Klasse ist ja auch, dass die Domain kaet.de nichtmal von der Stadt gehalten wird sondern von einem Schausteller, da waere ja schonmal ein Ansatzpunkt um mal eine Webseite zu schaffen, weil ich glaub wer Informationen ueber die Kaet haben will, der muss sich mit einer ueppigen Seite auf dem Stadtportal zufrieden geben…
noch ein frohes Schaffen wuensch ich
Ja, die Domainen http://www.kaet.de und http://www.annaberger-kaet.de gehören den Gebrüdern Boos. Aber die haben auch noch mehr Domains gekauft (insgesamt sind es acht), welche allesamt zwar bei google unter dem Stichwort Gebrüder Boos gelistet sind, aber keine einzige auch wirklich mit Inhalten hinterlegt wurde
(under construction). Auch eine Art der Selbstvermarktung, wobei diese sehr fragwürdig ist.