Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Ihr kennt den Spruch?
Ich als bekennender Fastüberhauptnicht-Karnevalist vor dem Herrn, war erkoren im Festzelt die Karnevals-Sitzung der Vereine aus dem Erzgebirge beizuwohnen. Mutig an das Werk, sagte ich zu mir, und erreichte das noch zur Hälfte gefüllte KÄT-Zelt. Der Trubel war im Gange und ich muss bemerken, die Mädels vom Bärensteiner Verein schwingen verwegen die Hüften und machen auch sonst recht gute Figuren. Der Griff zur Kamera, Entsetzen im Gesicht, natürlich keine Kamera dabei. Also das gute alte Noki.a hervorgekramt und daraufgeklickt. Das war es dann auch mit dem Bilder machen, nachdem ich die Bärensteiner Spaßtruppe in das Internet gebaemt habe, brach der Akku zusammen, yehh. Nichts geht über eine professionelle Vorbereitung aktiver Berichterstattung. Mein Trost – meine Flip. Immer dabei, immer einsatzbereit. Einschalten, hinhalten, Knopf drücken und filmen. Eine recht einfache Handlung. Das Teil schnurrt los und aus. Speicher voll, hier ist nix mit Karte, hier braucht es einen PC.

Ehrlich, ich habe mir die beste aller großen Mühen gegeben. Das Zelt war gegen halb 9 abends dann fast voll, die Kellnerinnen flitzen, das Programm nimmt seinen Lauf. Klar habe ich bei einigen Gags schwer geschmunzelt. Der weithin bekannte Klimperkisten-Micha aus Jöhstadt legte auf, was er von den Karnevalisten in den Computer gesteckt bekam und das Karnevalvolk wogte, die Sketsche kamen an, oder auch nicht und die Mädels tanzten wunderbar. So ist alles ist schwer in Ordnung – bis auf die weniger ergiebige digitale Bildausbeute. Aber nächstes Jahr machen wir das besser und dann bin ich nicht wieder dran ![]()
Mit Murphys Gedanken im Kopf rufe ich ein frohes Glück Auf in die Runde ….
Juni 30th, 2011
ReneGoldschadt
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