Er mag nicht sehr groß und auch nicht so bekannt sein wie manch anderer Park in Deutschland: der Stadtpark von Annaberg-Buchholz, ehemaliger Gottesacker bzw. alter Friedhof.
Aber wenn der Frühling alles erblühen läßt, dann ist er einfach nur idyllisch. Man kann wunderbar hier entspannen.
Gigantisch ist die alte Friedhofslinde, welche dann ihr Blätterdach gewaltig ausbreitet, so dass die Trinitatiskirche dann nur noch zu sehen ist, wenn man unmittelbar vor ihr steht.
Ich habe einmal einen Bummel quer durch den gesamten Park gemacht, angefangen bei den Gräbern der unbekannten gefallenen sowjetischen Soldaten bis hin zur Trinitatiskirche.
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Jetzt mögen sich viele fragen, was dieser Beitrag hier auf dem Blog der Annaberger KÄT soll. Ganz einfach:
An dieser Stelle war der Ursprung der Annaberger KÄT. 1519 wurde der ehemalige Friedhof hinter der Trinitatiskirche mit Heiliger Erde aus Rom geweiht, was Herzog Georg der Bärtige Grund genug war, ein Trinitatisfest ins Leben zu rufen. Dieses wurde 1520 an eben jenem Ort gefeiert und fortan entwickelte es sich zum der größten Volksfest des Erzgebirges. Da das Trinitatisfest zu deutsch Dreifaltigkeitsfest heißt, die Erzgebirger aber mit ihrem Dialekt “Dreifaldschkät” dazu sagten und dann auch noch (wie die Engländer) “sprachfaul” sind, wurde im Laufe der Jahrhunderte “KÄT” daraus.
Irgendwann dann aber wurde der Platz für so ein großes Volksfest zu klein, so dass es seit Jahrzehnten am jetzigen Ort an der B95 unterhalb der Pöhlbergauffahrt stattfindet.
Mai 23rd, 2008
Thomas Jacobi 

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